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Anlagen & Systeme

Ladestation mit Solarstrom: Ihr E-Auto tankt vom eigenen Dach

Eine Wallbox, die den Solarüberschuss erkennt, lädt Ihr E-Auto dann, wenn das Dach mehr Strom liefert, als das Haus braucht. Jede so geladene Kilowattstunde kostet Sie statt rund 28 Rappen nur die Rückliefervergütung, die Sie sonst erhalten hätten.

Wie viel Ihres Ladestroms vom Dach kommen kann, hängt vor allem davon ab, wann das Auto zu Hause steht. Rechnen Sie es unten nach. Solaranlage, Wallbox und Steuerung planen und installieren wir zusammen, als Elektrofachbetrieb für Solaranlagen mit Speicher und Wallbox in Bern.

Holzhaus mit Carport, auf beiden Dächern schwarze Solarmodule, unter dem Carport lädt ein Elektroauto an einer weissen Wallbox
Wann steht das Auto zu Hause?
11’500 km

rund 1’955 kWh Ladestrom

10 kWp
Eine Woche, Leistung in kW
  • Solarüberschuss
  • Ladeleistung
  • mit Solarstrom geladen
  • Skala bis 5 kW
Solaranteil am Ladestrom 76 % rund 1’488 kWh vom eigenen Dach, genug für rund 8’800 km
Ersparnis pro Jahr CHF 320 gegenüber Laden mit Netzstrom, abzüglich der Rückliefervergütung
Ladestrom pro Jahr 1’955 kWh bei 17 kWh pro 100 km

Vereinfachtes Modell mit einem durchschnittlichen Tag pro Monat: Solarertrag 900 kWh pro kWp, über Tag und Jahr verteilt nach PVGIS für Bern, Haushalt 4’500 kWh gleichmässig über den Tag. Die Wallbox lädt mit Überschuss ab 1,4 kW bis 11 kW, solange das Auto zu Hause ist. Ist der Akku um mehr als 2 Tagesbedarfe leer, lädt sie nachts aus dem Netz. Strom zu 27,66 Rp. (BKW 2027 inklusive MWST), Rücklieferung 6 Rp. An trüben Tagen ist der Solaranteil kleiner als im Mittel.

Kurz erklärt

Laden mit Solarstrom in Zahlen

Ein Elektroauto braucht im Schnitt rund 2’000 kWh Strom pro Jahr. So viel erzeugt eine Solaranlage mit gut 2 kWp. Wie viel davon wirklich ins Auto fliesst, entscheidet die Steuerung der Wallbox.

17,1 kWh
brauchten neue Elektroautos 2025 im Schnitt pro 100 km, gemessen nach Norm BFE, Energieverbrauch der neuen Personenwagen 2025
11’550 km
fuhr ein Elektroauto in der Schweiz im Schnitt pro Jahr. Das sind rund 2’000 kWh Ladestrom BFS und ARE, Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2021
CHF 1,20
kosten 100 km mit eigenem Solarstrom, bewertet zur Einspeisevergütung. Mit Netzstrom CHF 4,90, an Schnellladern CHF 10,30 TCS, Referenzwerte für Ladepreise 2026
bis 90 %
Solarstrom im Auto sind mit einer konsequent gesteuerten Wallbox möglich. Wer zu den gewohnten Zeiten lädt, kommt auf rund 15 % EnergieSchweiz, Eigenen Solarstrom laden
11 kW
Ladeleistung, also 16 A auf drei Phasen, empfiehlt EnergieSchweiz für die Wallbox im Einfamilienhaus EnergieSchweiz, Planungsgrundlagen 2023
22,7 %
der neuen Personenwagen waren 2025 reine Elektroautos, mit Plug-in-Hybriden 33,9 % BFS, Strassenfahrzeuge 2025

Stand Oktober 2026.

So funktioniert es

E-Auto mit eigenem Solarstrom laden: so funktioniert es

Die Solaranlage versorgt zuerst das Haus. Was übrig bleibt, fliesst ins Netz, ausser die Wallbox nimmt es auf. Dafür muss sie wissen, wie viel gerade übrig ist: über einen Zähler am Hausanschluss oder über die Verbindung zum Wechselrichter.

Bei durchschnittlicher Nutzung fährt ein Auto so von Frühling bis Herbst meist ganz mit Solarstrom, im Winter und bei Pendlern braucht es Netzstrom dazu. In Messdaten aus 730 Haushalten lag der Solaranteil im Mittel bei 53 Prozent, die Überschussregelung brachte 25 Prozentpunkte mehr. Beide Diagramme zeigen denselben sonnigen Junitag mit 10 kWp, das Auto ist ab 9 Uhr angesteckt und braucht 20 kWh.

EnergieSchweiz, Planungsgrundlagen 2023, HTW Berlin, Solares Laden 2025

Sofort laden

4 von 20 kWh vom Dach

Die Wallbox lädt mit voller Leistung, bis der Akku voll ist. Das geht schnell, aber am Morgen liefert das Dach noch wenig, also kommt der grösste Teil aus dem Netz.

Mit Überschuss laden

20 von 20 kWh vom Dach

Die Wallbox lädt nur mit dem Strom, der übrig bleibt, und passt die Leistung laufend an. Das Auto ist später voll, dafür kommt fast alles vom eigenen Dach.

  • Solarüberschuss
  • Ladeleistung
  • mit Solarstrom geladen
  • Skala bis 12 kW
  1. Sofort volle Leistung, Strom auch aus dem Netz
  2. Nur Überschuss lädt nur, wenn Solarstrom übrig ist
  3. Mindestens plus Überschuss kleine Grundleistung aus dem Netz, Sonne obendrauf
Wallbox

Welche Wallbox passt zur Solaranlage?

Für das Laden mit Solarstrom zählt weniger die grösste Leistung als die kleinste: Ein Auto lädt erst ab einem Ladestrom von 6 Ampere. Wie viel Überschuss dafür nötig ist, hängt davon ab, ob die Wallbox auf einer oder auf drei Phasen lädt.

Ladeleistung je nach Phasen, von 6 bis 16 Ampere
  • Einphasig 1,4 bis 3,7 kW lädt schon mit wenig Überschuss
  • Dreiphasig 4,1 bis 11 kW lädt schnell, braucht mehr Überschuss

Leistung bei 230 V pro Phase. Viele Autos laden einphasig mit höchstens 3,7 kW. Wie viel Ihr Auto aufnimmt, steht im Datenblatt.

Phasenumschaltung

Dreiphasig beginnt eine Wallbox erst bei rund 4,1 kW zu laden. Schaltet sie auf eine Phase um, reichen schon 1,4 kW Überschuss. Das bringt im Frühling, im Herbst und an trüben Tagen mehr Solarstrom ins Auto.

Verbindung zur Solaranlage

Die Wallbox muss den Überschuss kennen, über einen Zähler am Hausanschluss oder über den Wechselrichter. Wir wählen eine Wallbox, die mit Ihrem Wechselrichter oder Energiemanagement zusammenarbeitet.

11 kW reichen meist

Mit 11 kW lädt die Wallbox Strom für 100 km in rund 90 Minuten. Mehr Leistung braucht zu Hause kaum jemand, und grössere Wallboxen belasten den Hausanschluss stärker.

Zähler für die Abrechnung

Im Mehrfamilienhaus oder für den Firmenwagen braucht es einen geeichten Zähler in der Wallbox, damit der Ladestrom pro Nutzer abgerechnet werden kann.

Steuerung

Überschussladen und Lastmanagement

Ein Zähler am Hausanschluss misst laufend, ob Strom ins Netz fliesst oder aus dem Netz kommt. Die Wallbox passt ihren Ladestrom daran an: Fliesst Strom ins Netz, lädt sie mehr, bezieht das Haus Strom, lädt sie weniger.

Dieselbe Messung schützt den Hausanschluss. Laufen Kochherd, Wärmepumpe und Wallbox gleichzeitig, senkt das Lastmanagement die Ladeleistung, bevor die Sicherung auslöst.

Solaranlage liefert Haus 1. Priorität Wallbox 2. Überschuss Netz 3. der Rest Zähler misst
Schema: Solarstrom geht zuerst ins Haus, dann ins Auto, der Rest ins Netz. Reicht der Überschuss nicht für die kleinste Ladeleistung von 6 Ampere, pausiert die Wallbox oder lädt mit einer Grundleistung aus dem Netz, je nach Einstellung.

Lastmanagement

Ein Einfamilienhaus hat in der Regel einen Anschluss von 25 Ampere. Das Lastmanagement sorgt dafür, dass die Bezugsleistung nicht überschritten wird, und berücksichtigt Wärmepumpe und Solaranlage. Im Mehrfamilienhaus verteilt es die Leistung auf alle Ladestationen.

Werkvorschriften BE/JU/SO, Ziff. 12

Anmeldung beim Netzbetreiber

Jede Ladestation, fest angeschlossen oder gesteckt, braucht vor Beginn der Arbeiten ein technisches Anschlussgesuch und eine Installationsanzeige. Ab 3,7 kVA muss der Netzbetreiber sie steuern können, die BKW begrenzt sie im Notfall auf 4,2 kW. Die Anmeldung übernehmen wir.

BKW, Notfallsteuerung von Ladestationen

Bidirektional laden

Seit 2026 erstatten Netzbetreiber auf Antrag das Netznutzungsentgelt für Strom zurück, den ein Speicher wieder ins Netz abgibt, auch ein mobiler. Weniger als ein Prozent der Neuwagen 2023 konnte bidirektional laden, eine gemeinsame Norm erwartet EnergieSchweiz bis etwa 2028.

EnergieSchweiz, Bidirektionales Laden

Ein E-Auto als Speicher fürs Haus ist erst mit wenigen Modellen möglich. Heute ist meist eine Hausbatterie für Solarstrom am Abend die Lösung.

Mehrfamilienhaus

Ladestationen im Mehrfamilienhaus und in der Tiefgarage

Im Mehrfamilienhaus lohnt sich eine gemeinsame Grundinstallation mit Lastmanagement statt einzelner Leitungen pro Wallbox. Sie kostet rund CHF 500 bis 1’500 pro Parkplatz, die Ladestationen kommen dann nach Bedarf dazu. Im Kanton Bern müssen neue Mehrfamilienhäuser alle Parkplätze so vorbereiten.

Mit einer Solaranlage auf dem Dach laden die Autos tagsüber mit Strom aus dem eigenen Haus. Wie das im Zusammenschluss abgerechnet wird, steht bei Solarstrom im Mehrfamilienhaus gemeinsam nutzen.

Einstellhalle mit nummerierten Parkplätzen, an der Betonwand weisse Ladestationen, an der Decke ein Kabelkanal, zwei Elektroautos laden
Ausbaustufen nach SIA 2060
  1. A Leerrohre und Platz Rohre, Kabeltrassen und Platz in der Verteilung für später. Pflicht bei neuen Einfamilienhäusern
  2. B Zuleitung ins Gebäude Der Hausanschluss reicht für einen grossen Teil der Parkplätze.
  3. C1 Strom in die Garage Flachbandkabel oder Stromschiene mit Schutz bis in die Nähe jedes Parkplatzes. Pflicht bei neuen Mehrfamilienhäusern
  4. C2 Strom zum Parkplatz Die Leitung führt bis an den Platz der künftigen Ladestation.
  5. D Ladestation Die Ladestation ist montiert und betriebsbereit.
EnergieSchweiz, Ausbaustufen nach SIA 2060 Bauverordnung Kanton Bern Art. 56a
  • Im Stockwerkeigentum

    Eine gemeinsame Grundinstallation und auch eine einzelne Wallbox am eigenen Parkplatz gelten in der Regel als nützliche bauliche Massnahme. Dafür braucht es die Mehrheit der Eigentümer, die zugleich den grösseren Teil der Wertquoten vertritt. Ein gesetzliches Recht auf Laden ist in Vorbereitung, gilt aber noch nicht.

    Leitfaden Ladeinfrastruktur im Stockwerkeigentum
  • In der Mietwohnung

    Mieterinnen und Mieter brauchen die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft. EnergieSchweiz empfiehlt, dass die Eigentümerschaft die Grundinstallation erstellt und dafür einen höheren Mietzins für den Parkplatz verlangt.

    Leitfaden Ladeinfrastruktur in Mietobjekten
  • Abrechnung und Lastmanagement

    Jede Ladestation erhält einen eigenen, geeichten Zähler, damit der Strom pro Parkplatz abgerechnet werden kann. Ein dynamisches Lastmanagement verteilt die Leistung des Hausanschlusses, im Zusammenschluss zum Eigenverbrauch auch zum Solartarif.

    BFE, Zugangs- und Abrechnungslösungen 2025
Kosten

Kosten und Installation

Eine steuerbare Ladestation kostet inklusive Installation rund CHF 2’000 bis 3’500. Wie viel es bei Ihnen ist, hängt vor allem vom Leitungsweg und vom Stromkasten ab. Im Mehrfamilienhaus kommt die Grundinstallation dazu, die sich alle Parkplätze teilen.

Im Kanton Bern ist eine Ladestation vom Einkommen abziehbar, wenn sie mit Strom aus der eigenen Solaranlage geladen wird. Wer die Solaranlage noch plant, legt sie gleich für das Auto aus: Solaranlage fürs Einfamilienhaus mit E-Auto.

Ladestation mit Installation CHF 2’000–3’500 steuerbare Wallbox, montiert und angeschlossen
Grundinstallation im Mehrfamilienhaus CHF 500–1’500 pro Parkplatz, je mehr Plätze, desto günstiger
Kosten für 100 km, in CHF
  • Eigener Solarstrom 1,20
  • Netzstrom zu Hause 4,90
  • Öffentlich, Normalladen 8,70
  • Schnellladen 10,30
Solarstrom bewertet zum entgangenen Einspeisepreis.
EnergieSchweiz, Factsheet Elektromobilität und Photovoltaik TCS, Ladepreise 2026 Steuerverwaltung Kanton Bern
Ein Elektriker schliesst in einer Garage eine weisse Wallbox an, daneben ein kleiner Verteilkasten mit Fehlerstromschutzschalter
  1. Abklären Hausanschluss, Stromkasten und Leitungsweg prüfen, Ladeleistung von Auto und Wallbox abstimmen.
  2. Anmelden Anschlussgesuch und Installationsanzeige beim Netzbetreiber, vor Beginn der Arbeiten.
  3. Installieren Eigene Leitung mit Fehlerstromschutz ziehen, Wallbox montieren und anschliessen.
  4. Einstellen Wallbox mit Wechselrichter oder Zähler verbinden, Überschussladen und Lastmanagement einrichten.
  5. Übergeben Schlusskontrolle, Sicherheitsnachweis und eine Einführung in die Ladearten.

Beiträge an Ladestationen im Kanton Bern

Gefördert wird vor allem die Grundinstallation in bestehenden Einstellhallen, einzelne Städte und Gemeinden zahlen auch an die Ladestation. Das Gesuch muss überall vor Baubeginn eingehen. Für bidirektionale Ladestationen zahlt der Kanton CHF 3’000.

Wer Wofür Beitrag Bedingungen
Kanton Bern Grundinstallation in Einstellhallen CHF 250 pro Parkplatz ab 10 Parkplätzen, Einstellhalle bewilligt vor 2023, mit Lastmanagement, höchstens 35 %
Stadt Bern, ewb Ladestation CHF 300 pro Station intelligent und steuerbar, höchstens 10 pro Standort
Thun Grundinstallation CHF 200 pro Parkplatz ab 3 Parkplätzen, höchstens CHF 7’500
Münsingen Grundinstallation CHF 250 pro Parkplatz zusätzlich zum Kanton, höchstens CHF 5’000, bis Ende 2026
Muri bei Bern private Ladestation CHF 300 pro Station eine pro Wohnung, 3,6 bis 22 kW
Spiez Grundinstallation bis CHF 250 pro Parkplatz ab 3 Parkplätzen, höchstens die Hälfte der Kosten
Ittigen Wandladestation CHF 1’000 pro Ladestelle 11 bis 22 kW
FAQ

Häufige Fragen zur Ladestation

Antworten zu Kosten, Überschussladen, Anmeldung, Förderung und Stockwerkeigentum rund um die Wallbox im Kanton Bern.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Schreiben Sie uns kurz über das Anfrageformular. Wir beantworten Fragen zu Ihrer Anlage gerne persönlich.

Frage stellen

Eine steuerbare Ladestation kostet inklusive Installation rund CHF 2’000 bis 3’500, so ein Factsheet von EnergieSchweiz. Wie viel es im Einzelfall ist, hängt vor allem vom Leitungsweg und vom Stromkasten ab. Im Mehrfamilienhaus kommt eine Grundinstallation von CHF 500 bis 1’500 pro Parkplatz dazu.

Von Frühling bis Herbst oft ja, wenn das Auto tagsüber zu Hause steht und die Wallbox mit Überschuss lädt. Im Winter und bei Pendlern braucht es Netzstrom dazu. Wer zu den gewohnten Zeiten lädt, deckt laut EnergieSchweiz nur rund 15 Prozent mit eigenem Solarstrom, mit konsequenter Steuerung sind bis 90 Prozent möglich.

Rechnerisch reichen gut 2 kWp: Ein Elektroauto fährt im Schnitt 11’550 km pro Jahr und braucht dafür rund 2’000 kWh. Weil Haushalt und Auto den Solarstrom zur gleichen Zeit brauchen, planen wir die Anlage für beides zusammen. Auf vielen Einfamilienhäusern sind 10 kWp und mehr möglich.

Eine Wallbox, die zwischen einer und drei Phasen umschalten kann und die Daten von Zähler oder Wechselrichter erhält. Dreiphasig beginnt das Laden erst bei rund 4,1 kW, einphasig schon bei 1,4 kW. Für das Einfamilienhaus empfiehlt EnergieSchweiz 11 kW.

Ja, jede Ladestation, ob fest angeschlossen oder gesteckt. Vor Beginn der Arbeiten braucht es ein technisches Anschlussgesuch und eine Installationsanzeige. Ab 3,7 kVA muss der Netzbetreiber die Ladestation steuern können. Die Anmeldung macht die Elektrofachperson.

Der Kanton zahlt CHF 250 pro Parkplatz an die Grundinstallation in bestehenden Einstellhallen mit mindestens 10 Plätzen und Lastmanagement. Die Stadt Bern zahlt über ewb CHF 300 pro steuerbarer Ladestation, dazu kommen Beiträge in Thun, Münsingen, Muri, Spiez und Ittigen. Das Gesuch muss jeweils vor Baubeginn eingehen. Im Kanton Bern ist eine Ladestation zudem vom Einkommen abziehbar, wenn sie mit Strom aus der eigenen Solaranlage lädt.

Ja, mit einem Beschluss der Eigentümerversammlung. Eine einzelne Wallbox und eine gemeinsame Grundinstallation gelten in der Regel als nützliche bauliche Massnahme, dafür braucht es die Mehrheit der Eigentümer, die zugleich den grösseren Teil der Wertquoten vertritt. Ein gesetzliches Recht auf Laden hat der Bund 2026 in die Vernehmlassung gegeben, es gilt noch nicht.

Mit bidirektionalem Laden ja, bisher aber nur mit wenigen Fahrzeugen und teuren Ladestationen. Weniger als ein Prozent der Neuwagen 2023 konnte bidirektional laden, eine gemeinsame Norm erwartet EnergieSchweiz bis etwa 2028. Der Kanton Bern zahlt an bidirektionale DC-Ladestationen mit Lastmanagement CHF 3’000.

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